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Ansporn: ältester Schwergewichts-Weltmeister werden?

Ansporn für Jan Jungmayr ist auch Ex-Weltmeister George Foreman, der nach zehnjähriger Ringabstinez im Alter von 37 Jahren ein Comeback startete und dann als 45-Jähriger mit einem K.o.-Sieg gegen Michael Moorer ältester Schwergewichts-Weltmeister aller Zeiten wurde.

Lebenslauf vom Mönch

 

Persönliche Daten

  • Geboren am : 05. Oktober 1971
  • Geburtsort : Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Wohnort : Nordhausen (Thüringen)
  • Körpergröße : 1,93 Meter
  • Gewicht : 127,5 Kilogramm (nicht trainierter Zustand)

 

Ausbildung

  • Schulbildung : Realschulabschluß (10.Klasse POS der DDR)
  • Lehrausbildung : Metallurge für Erzeugung (heutige Bezeichnung: Verfahrensmechaniker Eisen- und Stahl-Metallurgie)

Ausbildungen zum

  • Finanzbuchhalter
  • Zwangsverwalter
  • Haus- und Grundstücksverwalter inkl. WEG-Verwaltung
  • Sachverständiger für unbebaute und bebaute Grundstücke (erfolgreich ausgebildet / geprüft / gelistet durch das Oberlandesgericht Sachsen)
  • Sachverständiger für Schäden an Gebäude und Gebäudeinstandsetzung (Ausbildung durch TÜV Rheinland)
  • Terminvertreter für Zwangsversteigerungstermine
  • Immobilienmakler

 

Zusätzlich

  • anerkannter KfW-GründerCoach

 

Erfolge

Größte Amateurerfolge :

  • 1989 – (letzter!) DDR-Junioren-Meister (Altersklasse 17)  /  besiegte bereits im Halbfinale den 2. des Internationalen Junioren-Boxturnier von Schwerin 1988 und späteren 5. der Junioren-Weltmeisterschaft in Puerto Rico 1989 im Halbschwergewicht Mathias Winter (SG Wismut Gera – Heimverein DDR-Zeit vom 3-fachen Ex-Weltmeister der Profis Markus Beyer)
  • 1987 – 3. Platz DDR-Kinder- und Jugendspartakiade (Altersklasse 15)*
  • 1987 – 2. Platz DDR-Jugendmeisterschaften (Altersklasse 15)
  • 1986 – 2. Platz DDR-Jugendmeisterschaften (Altersklasse 14)

* auf Grund einer Erkrankung (Lungenentzündung) nach der DDR-Meisterschaft in Gera konnte Jan Jungmayr nicht an der Vorbereitung auf die Kinder- und Jugendspartakiade teilnehmen, ohne Vorbereitung reichte es trotzdem zu Platz 3

 

Turniere für die DDR-Junioren-Nationalmannschaft

  • 1989 – 3.Platz beim Internationalen Schweriner Junioren-Boxturnier – Teilnahme von Ungarn, Türkei, Bulgarien, Japan, Polen, Rumänien, UdSSR, Kuba, CSSR, England, Niederlande, Schweden und DDR – Niederlage im Halbfinale nach Punkte gegen den Gewinner des Turnieres Torres (Kuba – der spätere 2. der Jugendwettkämpfe der Freundschaft 1989 in Kuba im Halbschwergewicht)  –  Torres siegt im Finale über Alvarez (Kuba – 1988 Sieger des Internationalen Schweriner Junioren-Boxturnier und der spätere Junioren-Weltmeister 1989 in Puerto Rico im Halbschwergewicht)  /  Platz 5 bei diesen Turnier belegte unter anderen Rasumow (UdSSR – der spätere Vize-Junioren-Weltmeister 1989 in Puerto Rico im Halbschwergewicht)
  • 1988 – 1.Platz beim Internationalen Juniorenboxturnier „Fritz-Lesch“ in Müllrose – Teilnahme von Bulgarien, CSSR und DDR – Sieg im Finale gegen Bachtschewanow (Bulgarien – der späteren 5. der Jugendwettkämpfe der Freundschaft 1989 in Kuba im Mittelgewicht) ; den 3.Platz belegte Stavarcir (CSSR – der spätere 3. der Jugendwettkämpfe der Freundschaft 1989 in Kuba im Halbschwergewicht)
  • 1988 – 2.Platz beim Internationalen Junioren-Boxturnier von Olomouc (CSSR)
  • 1988 – 1.Platz beim Internationalen Junioren-Boxturnier von Bydgoszcz (Polen)
  • Mitglied der DDR-Junioren-Nationalmannschaft 1988/1989

 

  • 1987 mit 16 Jahren bereits Sparring mit dem Superschwergewichtler Ingo Neumann (Vize-DDR-Meister der Senioren im Superschwergewicht 1987)
  • 1988 und 1989 bereits mit 17 Jahren als Halbschwergewichtler Sparring mit Schwergewichtler Axel Schulz (2. Platz Europameisterschatz 1989 sowie 3.Platz Weltmeisterschaft 1989), Halbschwergewichtler Torsten May (später Weltmeister 1991 & Olympiasieger 1992), Mittelgewichtler Dirk Eigenbrodt (3. Platz Junioren-Weltmeisterschaft 1987 und später Europameister 1993 sowie 3. Platz Weltmeisterschaften 1997) sowie Superschwergewichtler Ralf Packheiser (3. Platz Junioren-Weltmeisterschaften 1987)

 

Sonstiges

  • Anfrage Frühjahr 1995 durch Ebby Thust in Zusammenarbeit mit Herbert Wolf
  • Sparringspartner Sommer 1995 für Willi Fischer (Vorbereitung auf 1.Profikampf) sowie Mario Schiesser (Vorbereitung auf Deutsche Meisterschaft)
  • Anfrage Herbst 1995 von Universum-Box-Promotion durch Trainerlegende Fritz Sdunek
  • Anfrage Herbst 1995 als Sparringspartner für Kim Weber
  • Kampfvertrag gegen Timo Hoffmann 1997 in Köln (Sonntags-Boxen bei RTL) – wegen Verletzung abgesagt!
  • Zusammenarbeit 1997 mit Detlef Loritz vom FLP-PROFIBOXTEAM Koblenz/Neuwied
  • Anfrage Sommer 1997 von Sauerland Event durch J.-M. Nartz

 

Vereine (Trainer)

  • 1983 – 1984 in Eggesin beim ASV  (Hr. F.Kegebein)
  • 1984 – 1985 sowie 1988 in Eisenhüttenstadt bei der BSG Aufbau  (Hr. D.Scherpke / Hr. K.-D.Schmid)
  • 1985 – 1988 in Cottbus beim SC (Sportclub) Cottbus (Hr. A.Ziebe) / SC Cottbus war der Heimverein vom 2. der Olympischen Spielen 1992 & Ex-Profiboxer Marko Rudolph sowie den Chemiepokal-Sieger bei den Amateuren und Europameister 2003 sowie Intern. Deutscher Meister 1998 bei den Profis Mario Veit
  • 1988 – 1989 in Frankfurt/O beim ASK (Armeesportklub) Vorwärts (Hr. G.Rostankowski / Hr. K.Röwer (den heutigen Trainer im Sauerland-Team) / Hr. T.Koch / Hr. G.Radowski  (ehem. Trainer vom Profiboxer Norbert Nieroba)
  • 1995 in Frankfurt/O beim ESV (Hr. D.Bleck)

 

Hobbys

  • Tiere
  • Musik
  • Sport
  • Kochen

 

Persönliches

  • Sternzeichen:  Waage
  • Geschwister: 1 Bruder – Jörn (Kaufmann)
  • Eltern : Renate und Jochen (Jurist)
  • Kinder : Nein
  • Familienstand : Ledig (Freundin wohnhaft Lutherstadt Eisleben – Sachsen-Anhalt)

 

Die Jugendwettkämpfe der Freundschaft waren ein Treffen der Sportler aus 7 sozialistischen Ländern wie Kuba, DDR, UdSSR, Bulgarien, Rumänien, CSSR und Nord-Korea! Die 25. Jugendwettkämpfe der Freundschaft 1989 in Kuba waren die letzten dieser Art. Auf Grund einer Verletzung im Trainingslager zum Länderkampf DDR-Rumänien konnte Jan Jungmayr weder an der Junioren-Weltmeisterschaft noch an den Jugendwettkämpfe der Freundschaft teilnehmen. Bei der Junioren-WM wurde er durch Mathias Winter vertreten, den Jungmayr bei den Junioren-DDR-Meisterschaften 1989 bereits im Halbfinale besiegte.

Das Team um Jungmayr

Wie sieht das Team um den Sportler aus? Welche Akteure unterstützen ihn? Kritische Fragen und überraschende Einsichten der Teammitglieder.

(Wir danken Hr. Rolf T. Eckel – Podcast Produzent)

Jungmayr über Jungmayr

Was denkt Jungmayr über Jungmayr? Wie sieht er selbst seine Chancen? In diesem Interview packt er aus.

(Wir danken Hr. Rolf T. Eckel – Podcast Produzent)

„ Es scheint immer unmöglich zu sein bis es einer macht ! “

Am Ende Weltmeister? – Comeback mit 46 Jahren – zu Alt?

Bereits in der Vergangenheit haben Sportler wie Henry Maske im Alter von 43 Jahren (nach ca. 9 Monaten Vorbereitung) erfolgreich Ihr Comeback im Ring gefeiert und Sportler wie der Ex-WBA & IBF-Weltmeister im Halbschwergewicht Bernard Hopkins mit 49 Jahren den Nachweis erbracht das Boxer auch im Alter erfolgreich sind. Getreu den Motto von Wladimir Klitschko „Die heutige 40 ist die 30!“

Auszug aus Wikipedia zum damaligen Maske-Comeback:

„Die geplante Rückkehr in den Ring stieß jedoch sowohl bei Box-Experten als auch bei der Allgemeinheit überwiegend auf Unverständnis. Aufgrund der zehnjährigen fehlenden Kampfpraxis sowie seines für einen Leistungssportler hohen Alters von 42Jahren bezweifelten viele, dass Henry Maske, selbst durch eine gezielte Vorbereitung, in der Lage wäre, einem erfahrenen Gegner wie Hill in einem Gefecht ernsthaft Paroli bieten zu können. In der Tat bleiben beim Boxen Comebackversuche, auch nach kürzerer Ringabstinenz als bei Maske, häufig erfolglos.“

„Entgegen der im Vorfeld vorherrschenden Meinung – laut einer Forsa-Umfrage glaubten nur 25 Prozent der Zuschauer an einen Sieg des Deutschen – gelang Henry Maske unter Berücksichtigung der Umstände ein beeindruckendes Comeback.“

„3.748 Tage nach seinem ersten Rücktritt gelang es Maske außerdem, nach einer der längsten Pausen im Boxsport mit einem Sieg zurückzukehren.“

„Durchschnittlich 15,99 Millionen Zuschauer verfolgten den Auftritt des Deutschen im Fernsehen bei RTL.“

 

Jan „Mönch“ Jungmayr feiert sein Comeback mit der längsten Pause im Boxsport im Alter von 46 Jahren nach über 7.000Tagen Ringabstinenz und das nach nur 300 Trainingstagen für den Erfolg!

 

Mehr zum Sportler Jan „Mönch“ Jungmayr unter der Kategorie „Der Sportler“ und „Das Team“!

Reaktionen der Medien

„Die Idee ist wirklich interessant, hat den Reiz einer Reality-Dokumentation und birgt viele Emotionen. Der „Mönch“, der ehemalige DDR-Boxer, will nach 25 Jahren wieder in den Ring – da haben Sie sich wirklich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt. Eine filmische Begleitung erfordert ein hohes Maß an dramaturgischer Arbeit, die sicher noch zu leisten wäre“

Zitat aus dem Brief an den Sportler vom MDR-Fernsehdirektor Hr. Jacobi

Mehr zum Sportler Jan “Mönch” Jungmayr unter der Kategorie “Der Sportler” und „Das Team“!

Das Profidebüt – ein verlorener Kampf aber keine Niederlage!

Debüt November 1997 gegen Hrivnak – ohne Trainer und ohne Training nach 7 Jahren Ringpause!

Der Sportler absolvierte in seiner damaligen Heimatstadt Frankfurt/Oder sein Debüt über 4 Runden ohne Trainer und Training mit Punktniederlage im November 1997 gegen den 3. des TSC-Turnier 1989 und den 2-fachen Olympiateilnehmer (Olympia 1988 – Niederlage im Viertelfinale gegen den 2. der Olympischen Spielen Riddick Bowe und späteren 3-fachen Ex-Weltmeister (WBA/IBF/WBO) im Profiboxen   –   sowie Olympia 1992 – Niederlage im Viertelfinale gegen den 3. der Olympischen Spiele Brian Nielsen) Peter Hrivnak. Bei den Olympischen Spielen 1992 besiegte Hrivnak in der Vorrunde Kevin McBride nach Punkte (21:1). McBride besiegte 2005 Mike Tyson durch KO in Runde 6 von 10 und verlor 1997 gegen Axel Schulz in Runde 9 von 10 durch KO! Hrivnak boxte bereits bei den Profis 1996 um die Internationale Deutsche Meisterschaft und verlor im Dezember 1997 nur nach Punkten gegen Rüdiger May!

Hrivnak belegt in der Weltrangliste am 01.12.1997 den 252.Platz !

Zum damaligen Zeitpunkt finden wir folgende bekannte Boxer hinter Hrivnak in der Weltrangliste:

– Bernd Friedrich -Platz 269 der Weltrangliste / zum Zeitpunkt 25 Kämpfe davon 18 Siege (15 durch Ko) und boxte bis dahin 3mal um die Deutsche Meisterschaft (09/1992 gegen A. Schulz, 05/1994 gegen C. Honhold, 05/1996 M. Schiesser) sowie um die Internationale Deutsche Meisterschaft (05/1997 gegen M. Schiesser)

– Rene Monse –Platz 320 der Weltrangliste / zum Zeitpunkt 4 Kämpfe davon 4 Siege (3 durch Ko) und boxte später 2mal um die Internationale Deutsche Meisterschaft (09/2000 gegen W. Fischer, 12/2000 gegen R. Packheiser) sowie 2mal um die EBU-Europameisterschaft (01/2002 und 07/2004 jeweils gegen L. Krasniqi)  –  als Amateur: 3.Platz WM 1995, 3.Platz EM 1996 sowie Olympiateilnehmer 1996 (Niederlage im Viertelfinale)

– Luan Krasniqi –Platz 492 der Weltrangliste / zum Zeitpunkt 3 Kämpfe davon 3 Siege (1 durch Ko) und boxte später um die Deutsche Meisterschaft (07/2001 gegen R. Hanl) sowie 5mal um die EBU-Europameisterschaft (01/2002 gegen R. Monse, 07/2002 gegen P. Saleta, 02/2004 gegen S.S. Sam, 07/2004 gegen R. Monse, 12/2004 gegen T. Hoffmann) und 3mal um den WBO-Intercontinental-Titel (03/2007 gegen B. Minto-bekannt aus den Comeback-Kampf von A. Schulz-, 07/2007 gegen T. Thompson, 11/2008 gegen A. Dimitrenko) sowie 09/2005 um die WBO-Weltmeisterschaft gegen L. Brewster  –  als Amateur: Vize-Weltmeister 1995, Europameister 1996 sowie 3. bei den Olympischen Spielen 1996

Der „Mönch“ erfuhr erst von Hrivnak am Kampftag auf der Wage. Sein eigentlich geplanter Gegner Harald Schumann meldete sich am Wettkampftag als Erkrankt und liegt in der Weltrangliste vom 01.12.97 nur auf Platz 687!

 

Auszug aus der Weltrangliste:

  • 010.Platz : Z. Mavrovic
  • 018.Platz : A. Schulz
  • 032.Platz : J.-C. Gomez
  • 064.Platz : W. Fischer
  • 065.Platz : W. Klitschko
  • 084.Platz : V. Klitschko
  • 101.Platz : R. May
  • 144.Platz : M. Schiesser
  • 145.Platz : N. Valuev
  • 147.Platz : K. Weber
  • 234.Platz : T. Hoffmann

 

Was wäre passiert hätte Jungmayr mit einen Trainer trainiert?

Seit gespannt auf das Comeback – diesmal mit Trainer und 300 Tage 100% nur Sport! Der Wahnsinn beginnt!

Mehr zum Sportler Jan “Mönch” Jungmayr unter der Kategorie “Der Sportler” und „Das Projekt“!