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Rubikon

Der Rubikon ist ein Fluß in Norditalien. An jenem Fluss stand damals Caesar mit seinen Truppen auf dem Weg nach Germanien. Caesar sprach damals die Worte: Alea – iacta – est (die Würfel sind gefallen). Er wusste, wenn er diesen Schritt geht, gibt es kein zurück mehr (Es wird Krieg geben). Die Psychologie hat diese Metapher aufgenommen, um spezifische Prozesse der Willenspsychologie zu erklären. Sich ein persönliches Ziel zu setzen ist nur der halbe Schritt zum Erfolg. Man muss auch wissen, wie man es erreichen kann. Wenn also eine „Zielintention“ zur „Ausführungsintention“ wird, dann hat man den Schritt über den Rubikon getan – es gibt kein zurück mehr :-)….jetzt gilt es zu zeigen, dass man zu einer getroffenen Zielentscheidung steht und damit auch erfolgreich sein kann.

Rubikon – Die Metapher und der Ursprung

Rubikon oder auch Rubicon bzw. Rubicone ist ein Fluss in Italien, der zu Berühmtheit in der Antike gelangt. Er war eigentlich ein Grenzfluss der römischen Privinz Galliacisalpina und dem damaligen Italien, welches keine Provinz war.

Als Metapher wurde er durch Julius Caesar berühmt, welcher durch den Senat bestimmt eigentlich sein Heer aufgeben sollte, bevor er wieder für den Senat kandidieren durfte.

Er widersetzte sich jedoch dem Befehl und marschierte mitsamt seines Heeres über den Rubikon und überquerte damit eine vom Senat gesetzte Grenze. Dies war gleichbedeutend einer Kriegserklärung gegenüber Rom. Er selbst soll damit den berühmten Spruch ausgesprochen haben:

Alea jacta est (Der Würfel ist gefallen)

Caesar überschreitet den Rubikon“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons –